Facebook hat weltweit über 400 Millionen User. Doch in letzter Zeit wird stark diskutiert und v.a. kritisiert. “Facebook ist zu groß und zu unsicher”, so sagen viele. Und tatsächlich ist Facebook nicht gerade streng in Sachen Datensicherung und -schutz. Ein schockierendes Beispiel: Selbst wenn man sich abmeldet, behält Facebook alle Daten.

Und zwar mit der Begründung, dass man, wenn man sich doch wieder anmelden möchte, sofort sein altes Profil wieder hat. Es ist also kein Wunder dass nach Alternativen zu Facebook gesucht wird. Vier US-Studenten haben jetzt eine innovative Alternatvie angekündigt: Diaspora. Diese soll Daten in Zukunft besser schützen. Die Netzwelt ist selbstverständlich begeistert.

Die vier New Yorker Studenten sind im Moment dabei, Diaspora zu programmieren. Ein Startkapital von 180.000 € steht ihnen dafür zur Verfügung. Es werden natürlich hohe Erwartungen an Diaspora gestellt, ob diese auch erfüllt werden können kann keiner sagen. Ein großer Vorteil bietet Diaspora in punkto Datensicherung, denn die Daten werden dezentral und verschüsselt auf verschiedenen Computern gespeichert und nicht auf einem einzigen zentralen Server.Doch am meisten überzeugen dürfte diese Eigenschaft: Es ist ein “Mega-Netzwerk”, das heißt in diesem Netzwerk werden alle Aktivitäten auf Netzwerken wie Twitter, Facebook, LastFM oder Flickr zusammengefasst. Diese werden anderen befreundeten Diaspora-Nutzern zur Verfügung stellt, unabhängig davon in welchem Netzwerk sie Mitglied sind.
Es ist also nicht sehr unwahrscheinlich, dass in Zukunft nur von Diaspora die Rede sein wird und Facebook in Vergessenheit gerät.