Als einst größter Vorteil von Android und Co. angepriesen, scheint sich dieser nun zu verflüchtigen. Adobe kündigte vor wenigen Tagen an, keine neue Flash-Version für mobile Geräte zu entwickeln.

Flash - Der einfache Stromfresser

Immer noch existieren auf vielen Websiten sogenannte SWF-Dateien, also Inhalte, die nur über ein entsprechendes Flash-Plugin ausgelesen werden können. Der Vorteile, weswegen SWF so lange als Standard-Format für Multimediainhalte wie Videos verwendet wurde, ist einerseits die recht hohe Kompressionsstufe, die kleine Dateien ermöglicht, was wiederum allen Internet-Nutzern mit schwacher Internetanbindung entgegenkommt. Der Nachteil dieser Technik ist allerdings die enorm hohe CPU-Auslastung, welche im Fall von Mobiltelefonen die Akkulaufzeit enorm verkürzt.

Flash adè - Der Weg ist frei für HTML 5

Lange Jahre war HTML (” Die Sprache des Webs”) in der Version 4 der Standard im Netz. Eine fünfte Version existierte zwar, doch die unterstützte keine Flash-Dateien. Nun, da dieser Stein langsam aber sicher aus dem Weg geräumt wird, kann HTML 5 als neue Grundlage das WEB erobern und wird nicht mehr nur exklusiv für Apple-Geräte verfügbar sein. Flash wird allerdings auch 14 Jahre nach der Veröffentlichung nicht gänzlich sterben: Adobe will sich weiterhin auf PCs und Notebooks konzentrieren. Weitere Infos zu diesem Thema und vielen weiteren interessanten News können Sie im Computer Forum nachlesen.