Webdesign mit Bausteinen

Da die Programmierung von Webseiten immer komplexer wird, trauen sich weniger Leute an den echten Quellcode. Bausteine, die man downloaden und in seine Seite integrieren kann, erledigen mittlerweile die Hälfte der Arbeit. Das kann allerdings an zwei Stellen zu Problemen führen.

Erstens, ist es relativ einfach geworden, mit Hilfe von Themes und vorgefertigten Bausteinen, flink seine eigene Webseite zu entwerfen, auch für jemanden, der weder HTML noch PHP kann. Das ist im Prinzip nichts schlechtes und für eine private Informationsseite mag das auch gehen, professionelle Internetpräsenzen sollten aber anders aussehen. Und zweitens, hält sich dadurch jeder, der erfolgreich ein Template mit seiner Webseite verknüpft hat auch für einen Webdesigner.

Was passieren kann, wenn man ausschließlich Webseiten aus Bausteinen erstellt, sieht man an dem Design-Desaster, das MySpace ist: Die Rückkehr zu schlechtem Design, das man so zuletzt vor acht Jahren im Netz sah.

Aber glücklicherweise sind die Zeiten wirklich (more…)

Rechte Benutzergruppen bei Wordpress

Rechte und Pflichten kennt man aus dem täglichen Alltag nur allzu gut. Was in der Realität gilt, gibt es auch im Bloggen, nämlich eine Hierarchie der Nutzer von Wordpress. Wer darf was bei WP?

Um die Nutzerhierarchie in WordPress kümmert sich das WordPress-Buch. Das Buch ist als gedruckte Version erhältlich, steht aber teilweise auch online bereit und ist in vielen Fällen sehr hilfreich.

So kann man, folgt man dem Link oben, eine Menge über die verschiedenen Benutzertypen in WP und ihre Rechte erfahren. Der Abonnent steht an erster und zugleich unterster Stelle und darf quasi nichts außer das Dashboard betrachten und  es nach seinen Wünschen aufbauen. (more…)

Webhosting - Kosten und Funktion

Wer eine Seite im Internet betreiben möchte muss sich nicht nur gut mit Webdesign, sondern auch ein wenig  mit Webhosting auskennen.

Unter Webhosting versteht man die Leistung, die ein Server erbringt um eine Seite in Betrieb zu nehmen. Das erfordert neben einer Verbindung zum Internet noch einiges mehr. So muss ein Server über spezielle Software verfügen und sollte von Personen betrieben und gewartet werden, die sich damit auskennen. Glücklicherweise muss heute niemand mehr selbst einen Server von zu Hause betreiben, sondern kann auf die so genannten Internet Service Provider (ISP) zurückgreifen. Solche Anbieter stellen die Technik zur Verfügung und bringen auch das nötige Wissen für einen reibungslosen und dauerhaften Betrieb der Seite mit.

Für private Internetseiten gibt es dementsprechende Angebote meistens auch kostenlos. Beispielsweise stellen Anbieter für E-Mail-Kunden auch einen begrenzten Speicherplatz für Webseiten zur Verfügung. Das heißt also, die Provider „schenken“ Privatkunden einen gewissen Platz im Netz.

Wer jedoch seine Seite professionell betreiben will, wird um einen kostenpflichtigen Anbieter nicht herum kommen. Je nach benötigtem Speicherplatz, Transferleistung und anderen Aspekten unterscheidet sich dabei der Preis. Wie bei allen Dingen im Leben lohnt sich hier aber auch der Preisvergleich. Auf dieser Seite kann man z.B. die unterschiedlichen Hosts nach sehr differenzierten Kriterien suchen und so den günstigsten wählen. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass man sich als zukünftiger Webseitenbetreiber wenigstens ein wenig mit den Anforderungen beschäftigt hat, die man in Bezug auf die  eigene Seite mindestens einplanen bzw. erwarten muss.

Tipps für gute & erfolgreiche Banner

Wichtig für ein gutes Banner ist dessen Gestaltung. Je qualitätsvoller selbige ist, umso höher die Chance, dass ihr Banner auch tatsächlich angeklickt wird.

Ein kurzer, prägnanter Slogan muss reichen um den Inhalt und das Besondere ihrer Seite hervor zu heben. Zu viel Text wird gar nicht erst gelesen und es ergibt daher keinen Sinn. Gerade bei kleinen Bannern ist das wichtig, da eben auch nur eine kleine Werbefläche zur Verfügung steht.

Studien belegen, dass bereist nach 2 Sekunden die Aufmerksamkeit des Users nachlässt und dieser bereits in diesen wenigen Sekunden entscheidet, ob er einen Banner anklicken möchte oder nicht. Und das ist eben nur möglich, wenn er Banner gut gemacht ist.

Dafür nun also einige Gestaltungsregeln: (more…)

Reduzierung der Datenmengen

Noch immer ist nicht überall in Deutschland DSL verfügbar, umso ärgerlicher, dass es dann Webseiten gibt, die einfach irre lange Ladezeiten haben.

Oft kommt es auch vor, dass die Seite gar nicht ganz zu Ende lädt, weil die Übertragungsrate für größere Datenmenge zu gering ist. Dafür ist sind die Grafiken und anderen Dateien auf der Seite verantwortlich. Sind sie zu groß, bzw. nicht optimiert,  wird das Laden abgebrochen und der User steht vor einer Seite, wo sich nichts mehr tut. Schneller kann man niemand dazu verleiten, die Seite wieder zu verlassen.

Ergo, die Reduzierung der Datenmengen ist unbedingt nötig. Außerdem führen schnellere Ladenzeiten zu geringerem Server-Traffic. Beim Laden einer Webseite, wird jedes im Quelltext ausgewiesene Objekt mit einem „HTTP-Request“ vom Browser geladen. Dies erfordert also für jedes Bild, jede CSS-Datei und jeden anderen Schnickschnack auf der Seite, eine separate Abfrage vom Server an. Das Senden und Empfangen eines sogenannten HTTP-Request, also eben das Laden, benötigt Zeit, Ladezeit. (more…)

HTML - Textauszeichnungssprache

Wer plant, sich eine Internet-Präsenz einzurichten, wird schnell feststellen, dass man einiges an Knowhow braucht, um die Seite so gestalten zu können, wie man sich das vorstellt.

Man verwendet dazu man am besten HTML. Dies ist keine Programmiersprache, wie es oft dargestellt wird, sondern eine Textauszeichnungssprache.

Das vorher in einem Bildbearbeitungsprogramm oder auf einem Blatt Papier gestaltete Webdesign muss also nun in HTML realisiert werden. Mit reinem HTML können keine dynamischen sondern nur statischen Webseiten erstellt werden.
Programmiersprachen, wie PHP, Java oder Perl können dagegen auch dynamische Webseiten erzeugen.

Zur Umsetzung ihres Entwurfes in HTML gibt es zahlreiche Möglichkeiten via HTML-Programmen.. Viele erstellen unnötigen Quelltext, den kein Mensch braucht. Vor allen Dingen, wenn später Websites mit PHP realisiert werden sollen, empfiehlt es sich aber den Quelltext in einem ganz normalen Texteditor wie beispielsweise Notepad, welchen wir auch verwenden und welcher auf Windows-Rechnern standardmäßig vorhanden ist, fein säuberlich von Hand zu schreiben.

So kann der Quelltext schlank gehalten werden und das Erlernen von beispielsweise PHP oder Perl ist einfacher, wenn man weiß was welcher HTML-Tag wirklich erledigt. Keine Angst - HTML ist sehr leicht zu erlernen.

Ein weiterer empfehlenswerter Texteditor ist der HTML -Editor Phase 5 von Uli Meybohm. Dieser hat neben einigen anderen Vorteilen gegenüber Notepad den Pluspunkt, dass er mit einer Hervorhebung der HTML -Syntax arbeitet und die Endtags selbständig setzt.

Notepad befindet sich standardmäßig unter Start -> Programme -> Zubehör -> Editor auf allen Computern mit Windows-Betriebssystem. Verwenden Sie keine Textverarbeitungsprogramme zum Anlegen Ihrer Website, auch wenn sich mit ihnen Webseiten gestalten lassen. Diese blähen ebenfalls den Quelltext unnötig auf.

Ladezeiten von Seiten optimieren

Eine Grundlage im Webdesign ist die Ladezeit der verwendeten Bilder. Quälen Sie ihre Besucher  nicht mit langsamen und ruckartigen Aufbau der Inhalte und Bilder Ihrer Webseiten.

Gemäß der Online-Studie von ARD/ZDF von 08/2006 gab es zwar in den vergangenen Jahren eine starke Steigerung der DSL-Zugänge, aber aktuell sind immer noch 49% aller Internetnutzer mit ISDN-Anschluss oder einem Modem im Internet quasi “zu Fuß” unterwegs.

Damit Sie diesen großen Teil der Internetnutzer nicht mit zu langer Seitenladezeit verärgern und somit riskieren, dass der Ladevorgang Ihrer Webseite abgebrochen wird, lassen wir unnötige Spielereien wie Flash oder Animierte gif’s weg. Zudem trägt das richtige Komprimieren der Grafiken zum schnellen Seitenaufbau bei. Und es gibt so einiges was man beachten kann oder muss, um seinen Besuchern die Ladezeit – und somit den Aufenthalt – so kurz und angenehm wie möglich zu machen.

Verzichten sie auf zu viele und vor allem zu große Grafiken und beachten sie auch, dass die Bilddateien das richtige Format haben. Welches z.B.  .jpeg wäre oder auch aber .gif-Formate eigenen sich aufgrund ihrer geringen kb-Zahl sehr gut. (more…)

GIMP - kostenloses Bildbearbeitungsprogramm

GIMP (ist ein kostenloses Bildbearbeitungsprogramm, welches Ihnen umfangreiche Funktionen zur Bildbearbeitung bietet.

Vielen Kaufprogrammen steht es in nichts nach. Ob Fotos verkleinern, schärfen, freistellen oder einfach nur einen simplen Rahmenoder ein Copyright um die Grafiken machen, Gimp steht den große Programmen, wie Adobes Photoshop in nichts nach. Nur, dass es kostenlos ist und somit für jedermann zu haben ist.

Deswegen braucht sich Gimp aber nicht verstecken, zahlreiche Add-Ons und Filter ermöglichen, auch Grafiken aus anderen Programmen zu importieren und zu bearbeiten. So kommt GIMP auch problemlos mit dem Paintshop-Format  .psp” klar; bei der Installation kann man alle gewünschten Bildformate anwählen, sie werden automatisch hinzugefügt. (more…)

Frames oder Tabellen - was ist besser?

Ob man beim Seitenlayout auf Frames oder Tabellen ist eine schwierige Frage, die eigentlich nicht genau beantwortet werden kann. Beide Methoden habe ihre Nachteile, bringen jedoch auch ein paar Vorteile mit sich.

Eine Tabellendesign wirkt professioneller, jedoch dauert der Aufbau solch einer Seite wesentlich länger, da bei jedem Seitenaufruf der komplette HTML-Code für den Tabellenaufbau mitgeladen wird.

Arbeitet man mit Frames, so wird nur der reine Quelltext in den Frame geladen, die Navigationselemente werden nur einmal geladen und das verringert die Ladezeit. Auch ist es schwerer für Suchmaschinen Frameseiten in den Index aufzunehmen, da Framesets von den meisten Robots nicht korrekt erkannt werden können. Bookmarks können nicht, wie bei Tabellenseiten, direkt auf eine Unterseite gesetzt werden, sondern lediglich auf das darüber stehende Frameset.
Bei jedem einzelnen Frame wird eine neue Verbindung zum Server hergestellt, dies kann den Aufbau der Seite etwas verzögern.

Ein weiterer Nachteil ist es, wenn man über eine Suchmaschine auf die Seite gelangt und eben genau auf so eine Frameseite kommt. Meist sieht man nur die einzelne HTML-Seite ohne Navigation oder einem Link/Button zur Startseite der den Leser zur Startseite zurückführt. Das ist nicht sehr benutzerfreundlich und veranlasst den User ganz schnell dazu, die Seite wieder zu verlassen.

StudiVZ: Was passiert mit persönlichen Daten?

Was kritische Blogger schon länger bemängeln, ist tatsächlich Realität. Das Studentennetzwerk StudiVZ, das mehrere Millionen Mitglieder hat, verkauft heute und in Zukunft die Daten seiner Nutzer an Unternehmen, die innerhalb der Plattform Werbung schalten wollen.

Der Hintergrund: In einer neuen Fassung seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der alle Nutzer bis zum 9. Januar zustimmen müssen, steht folgendes: “Ich willige ein, dass StudiVZ Bestandsdaten und/oder Nutzungsdaten von mir an Dritte weitergibt, wenn und soweit die Übermittlung der Daten aufgrund gesetzlicher Vorschriften und/oder infolge von Gerichtsentscheidungen zulässig ist.” (more…)